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#32: Innere Ressourcen aktivieren - So fördern Sie Handlungsflexibilität und emotionale Stabilität
Wie behalten und entfalten Sie als Führungskraft Ihre Stärke in einer Welt, die ständig im Wandel ist und voller Herausforderungen steckt? Die Lösung liegt in einer oft unterschätzten Quelle: Ihren inneren Ressourcen, die Ihre emotionale Stabilität stärken und Ihre FührungsKRAFT dauerhaft sichern.
Doch wie können Sie diese Potenziale gezielt aktivieren? In diesem Blog erfahren Sie, wie Sie mit Kreativität, emotionaler Intelligenz und flexiblem Denken nicht nur Ihre eigenen Fähigkeiten stärken, sondern auch Ihr Team zu neuen Höchstleistungen motivieren.
Entdecken Sie Ihre inneren Ressourcen neu und stärken Sie nachhaltig Ihre FührungsKRAFT.
Los geht’s!
1. Innere Ressourcen aktivieren - die Schlüsselelemente im Überblick
Sie wissen nun, wie wichtig es ist, auf Ihre inneren Ressourcen zurückzugreifen, um den täglichen Herausforderungen in der Führung gerecht zu werden. Doch welche konkreten Bausteine sind entscheidend, um diese wertvollen Potenziale gezielt zu nutzen?
a. Emotionale Intelligenz:
Indem Sie Ihre Fähigkeit stärken, sowohl Ihre eigenen Emotionen als auch die Ihrer MitarbeiterInnen zu erkennen und darauf angemessen zu reagieren, fördern Sie gezielt Ihre emotionale Stabilität und aktivieren Ihre inneren Ressourcen. Dies führt zu höherer Produktivität und einem stärkeren Zusammenhalt im Team.
Beispiel: Stellen Sie sich vor, Sie bemerken, dass ein Mitarbeiter zunehmend unkonzentriert wirkt. Anstatt dies direkt zu kritisieren, führen Sie ein einfühlsames Gespräch, um die Hintergründe zu verstehen. So können Sie Unterstützung bieten, die sowohl die Motivation, als auch die Leistung des Mitarbeiters verbessert.
b. Persönliche Werte kennen: Ihre Werte sind Ihr Kompass für authentische Entscheidungen und langfristigen Erfolg. Wenn Sie sich Ihrer Werte bewusstwerden und diese in Ihre Entscheidungsprozesse einfließen lassen, gewinnen Sie an Klarheit und Sicherheit – besonders in stressigen Situationen. Ihre Werte geben Ihnen Orientierung und fördern das Vertrauen in Ihre Entscheidungen. Gleichzeitig tragen sie maßgeblich zur Entwicklung Ihrer emotionalen Stabilität bei, einer tragenden Säule starker innerer Ressourcen.
Beispiel: Sie stehen unter Druck, eine Frist einzuhalten, und könnten versucht sein, Qualitätsstandards zu vernachlässigen. Indem Sie sich bewusst an Ihren Werten wie Professionalität und Integrität orientieren, entscheiden Sie sich dafür, alternative Lösungen zu suchen.
c. Flexibles Denken fördern: Mit flexiblem Denken reagieren Sie blitzschnell und effektiv auf unvorhergesehene Herausforderungen. Indem Sie sich darin üben, alternative Lösungen in Betracht zu ziehen und neue Wege zu gehen, steigern Sie Ihre Anpassungsfähigkeit – eine Fähigkeit, die in dynamischen und komplexen Umgebungen über Erfolg oder Misserfolg entscheidet.
Beispiel: Wenn ein unerwarteter Maschinenausfall den Produktionsfluss bedroht, ermutigen Sie Ihr Team, kreative Lösungen zu entwickeln, wie zum Beispiel die vorübergehende Umstellung auf eine andere Produktionslinie. So minimieren Sie Ausfallzeiten und halten den Betrieb am Laufen.
d. Visualisierung: Nutzen Sie Visualisierungstechniken, um komplexe Prozesse besser zu verstehen und Ihre mentale Stärke auf ein neues Level zu heben. Indem Sie bewusst Arbeitsabläufe oder die erfolgreiche Bewältigung von Herausforderungen visualisieren, verbessern Sie Ihre Planungssicherheit und bereiten sich mental besser auf bevorstehende Aufgaben vor.
Bespiel: Bevor Sie eine neue Maschine einführen, visualisieren Sie gemeinsam mit Ihrem Team den gesamten neuen Ablauf. Diese mentale Simulation erleichtert den Übergang und steigert die Sicherheit und Effizienz bei der Implementierung.
Ergänzender Gedanke:
Integrieren Sie Positives Priming in Ihrem Arbeitsalltag. Diese Methode nutzt die Kraft des ersten Eindrucks, um Ihre Stimmung und kognitive Leistung zu steigern. Durch bewussten Kontakt mit positiven Reizen – wie inspirierenden Bildern, motivierenden Worten oder aufmunternder Musik – aktivieren Sie gezielt Ihre innere Stärke und Kreativität.
Und so klappt’s: Vor einer anspruchsvollen Aufgabe oder einem wichtigen Meeting widmen Sie sich bewusst positiven Bildern oder hören Sie Musik, die Ihre Stimmung hebt. Diese positiven Reize „primen“ Ihr Gehirn, sodass Sie sich besser konzentrieren und kreativer denken können.
Nachdem wir uns die wesentlichen Bausteine zur Aktivierung Ihrer inneren Ressourcen angesehen haben, ist es nun an der Zeit, diese Prinzipien in die Tat umzusetzen. Die folgenden praxiserprobten Impulse zeigen Ihnen, wie Sie sofort in Ihrem Arbeitsalltag von diesen Erkenntnissen profitieren können.
2. Praxiserprobte Impulse zur sofortigen Anwendung
Impuls 1: Blick in den Rückspiegel
Methode: Herausfordernde Projekte und Situationen bringen oft Frustration und Erschöpfung mit sich. Ein gezielter Rückblick auf Ihre bisherigen Erfolge kann jedoch wertvolle innere Ressourcen freisetzen.
Und so klappt’s:
1. Identifizieren Sie frühere Herausforderungen
Stellen Sie sich oder Ihrem Team folgende Fragen:
- Welche Situationen in der Vergangenheit waren ähnlich belastend wie die Aktuelle?
- Gab es Projekte, bei denen wir das Gefühl hatten, die Aufgaben seien kaum zu bewältigen?
2. Analysieren Sie die Lösungsansätze
Gehen Sie systematisch vor:
- Welche Strategien haben damals geholfen?
- Welche spezifischen Fähigkeiten oder Stärken haben Sie oder Ihr Team eingesetzt, um die Herausforderungen zu meistern?
- Welche Rolle spielte die Teamarbeit, und wie haben Sie Ressourcen geteilt oder neu verteilt?
3. Transferieren Sie das Gelernte in die Gegenwart
Überlegen Sie:
- Wie können die damals angewandten Strategien auf die aktuelle Situation übertragen werden?
- Welche Stärken, die sich in der Vergangenheit bewährt haben, könnten jetzt wieder aktiviert werden?
- Gibt es bestimmte mentale oder emotionale Ressourcen, die Ihnen damals halfen und jetzt wieder mobilisiert werden können?
4. Praktische Umsetzung
Erstellen Sie eine konkrete Aktionsliste:
- Notieren Sie, welche Schritte als nächstes unternommen werden sollten, um die gewonnenen Erkenntnisse in der aktuellen Situation anzuwenden.
- Entwickeln Sie einen Plan, um diese Ressourcen systematisch zu nutzen und neue Ressourcen gezielt aufzubauen.
Beispiel: Ihr Team erinnert sich an ein Projekt von vor zwei Jahren, bei dem eine ähnliche Deadline die Stimmung drückte. Durch Neupositionierung von Aufgaben und kurzzyklischer Kommunikation über Mini-Erfolge haben Sie es geschafft, die Motivation des Teams zu stärken und das Projekt erfolgreich abzuschließen.
Auswirkung: Durch die bewusste Reflexion vergangener Erfolge werden Selbstvertrauen und Resilienz gestärkt, was zu einem klareren Fokus und einer erhöhten Fähigkeit führt, aktuelle Herausforderungen effektiv zu bewältigen.
Impuls 2: Panikzonen-Power
Methode: Panikzonen sind häufig von intensiven Gefühlen der Überforderung und des Kontrollverlusts geprägt. Mit der richtigen Mobilisierung Ihrer inneren Ressourcen können Sie diese Panikzonen jedoch in produktive Lernzonen verwandeln.
Und so klappt’s:
1. Akzeptieren Sie die Panikzone
Fragen Sie sich:
- Was löst diese Panik konkret aus? Ist es beispielsweise eine knappe Deadline, eine plötzliche Veränderung, Ausfall von Teammitgliedern, etc.
- Welche Gefühle kommen außerdem hoch, wenn Sie an die aktuelle Situation denken? Seien Sie ganz konkret.
- Wo genau liegt das Gefühl der Überforderung?
Notieren Sie alle Informationen auf einem Blatt Papier.
2. Identifizieren Sie Ihre Ressourcen
Fragen Sie sich: Worauf kann ich zählen? Betrachten Sie:
- Eigene Kompetenzen und die des Teams
- Vergangene Erfolge
- Mentale Unterstützung Ihres Umfelds
- Physische Mittel (Infrastruktur, Werkzeuge, Arbeitsmittel, etc.)
- Zeitliche Ressourcen (kann etwas delegiert werden?)
- Erweiterte Netzwerke und Beziehungen
- Persönliche Werte und Überzeugungen
- Technologische Unterstützung
Notieren Sie diese Ressourcen ebenfalls auf dem Blatt Papier. Am besten in einer anderen Farbe. Ziehen Sie nun Verbindungslinien zwischen Ressourcen und Herausforderungen, sodass jede Herausforderung auf eine Ressource zurückgreifen kann.
3. Erstellen Sie eine persönliche Strategie
- Entwickeln Sie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, um die Panikzone systematisch zu verlassen und wieder in die Lernzone zu kommen.
- Beginnen Sie mit der Handlung, die den größten Einfluss auf das Verlassen der Panikzone hat und arbeiten Sie sich sukzessive zur kleinsten vor.
- Visualisieren Sie den Erfolg, den Sie durch die Anwendung dieser Ressourcen erreichen werden.
Auswirkung: Indem Panikzonen effektiv gemanagt werden, verbessern sich Stressbewältigungsstrategien, was Ihre emotionale Stabilität und die Aktivierung innerer Ressourcen nachhaltig stärkt.
Impuls 3: Kreativpotenzial aktivieren
Methode: Kreativität ist eine oft unterschätzte, aber kraftvolle Ressource, die Ihnen in schwierigen Situationen neue Wege und Lösungen eröffnet. Sie ermöglicht frische Ansätze für alte Probleme.
Und so klappt’s:
1. Schaffen Sie Raum für Kreativität
Fragen Sie sich:
- Welche Umgebung unterstützt Ihre kreative Entfaltung am besten?
- Wie können Sie Ablenkungen minimieren?
- Gibt es Routinen, die Ihre Kreativität einschränken und auch solche, die sie fördern?
2. Setzen Sie gezielt kreative Techniken ein
Probieren Sie verschiedene Techniken aus, wie zum Beispiel:
Die Reizwort-Analyse Nehmen Sie ein zufälliges Wort, z.B. aus einem Buch oder einem Wörterbuch, und versuchen Sie, es mit Ihrem Problem zu verbinden. Diese ungewöhnliche Verknüpfung kann neue Ideen hervorbringen.
Die 6-3-5-Methode: Diese Methode funktioniert besonders gut in Gruppen. Sechs Personen schreiben jeweils drei Ideen in fünf Minuten auf ein Blatt Papier. Nach fünf Minuten wird das Blatt an die nächste Person weitergereicht, die die Ideen ergänzt oder erweitert. Dieser Prozess fördert eine Vielfalt an Ideen und baut auf den Gedanken der anderen auf.
Das Reverse Brainstorming Denken Sie einmal bewusst in die gegenteilige Richtung. Fragen Sie sich, wie Sie das Problem verschärfen könnten, und verwenden Sie die daraus resultierenden Ideen, um innovative Lösungen zu entwickeln.
3. Integrieren Sie Kreativität in den Alltag
Planen Sie feste Zeiten für Ihre Kreativprozesse ein und verwenden Sie sie zum Beispiel dafür:
Kreativitätsrituale Etablieren Sie tägliche oder wöchentliche Rituale, die kreative Denkprozesse fördern, wie z.B. das tägliche Skizzieren, das Schreiben von freien Assoziationen oder das Lösen von Rätseln.
Denkspaziergänge: bleiben Sie in Bewegung, während Sie über Lösungen nachdenken. Das steigert die Kreativität.
Kreativ-Logbuch: Führen Sie ein persönliches Logbuch, in dem Sie regelmäßig kreative Gedanken, Ideen und Inspirationen festhalten. Dies hilft, Ihre Kreativität über die Zeit hinweg systematisch zu dokumentieren und weiterzuentwickeln.
Auswirkung: Kreative Ansätze fördern innovative Lösungen und erweitern Ihren Handlungsspielraum. Dies führt zu einer verbesserten Problemlösungsfähigkeit, gestärktem Selbstvertrauen und erhöhter Zuversicht.
Die vorgestellten Impulse bieten Ihnen wertvolle Werkzeuge, um Ihre inneren Ressourcen zu aktivieren und zu nutzen. Doch wie zeigt sich die Wirkung dieser Maßnahmen in der Praxis? Im nächsten Abschnitt beleuchten wir die konkreten Effekte, die Sie in Ihrem Alltag und in Ihrer Organisation wahrnehmen können.
3. Wirksamkeitsmerkmale - spürbare Effekte im Alltag
1. Erhöhte Resilienz:
Ihre Organisation wird deutlich widerstandsfähiger gegenüber Veränderungen und Krisen. Durch den bewussten Umgang mit Stress entwickeln Ihre MitarbeiterInnen eine verbesserte Anpassungsfähigkeit und betrachten Herausforderungen nicht mehr als Bedrohungen, sondern als Chancen zur Weiterentwicklung. Dies fördert eine unternehmensweite Akzeptanz von Wandel und einen proaktiven Umgang mit Unsicherheiten.
Messbare Verbesserungen zeigen sich in Kennzahlen wie der Fluktuationsrate, reduzierten Krankheitsausfällen und verkürzten Zeiten bis zur Umsetzung von Veränderungsprojekten. Zudem spiegeln MitarbeiterInnenbefragungen eine gesteigerte Zufriedenheit und ein höheres Maß an psychischer Gesundheit im Team wider.
2. Inspirierende Führung:
Durch die bewusste Integration kreativer Techniken in Ihren Führungsstil motivieren Sie Ihr Team, ebenfalls kreative Ansätze zu entwickeln und Herausforderungen proaktiv anzugehen. Diese inspirierende Führung fördert eine Kultur der Innovation und des Vertrauens, in der MitarbeiterInnen sich trauen, neue Ideen einzubringen und Verantwortung zu übernehmen.
Kennzahlen wie die Anzahl eingebrachter Innovationsvorschläge, die Erfolgsquote neuer Projekte und die MitarbeiterInnenzufriedenheit geben Aufschluss darüber, wie stark Ihr Führungsstil das kreative Potenzial Ihres Teams aktiviert. Zudem kann die Engagement-Rate und die Zusammenarbeit im Team durch regelmäßige Feedback-Schleifen positiv beeinflusst werden.
3. Emotionale Stabilität:
Das systematische Management von Panikzonen fördert Ihre persönliche emotionale Stabilität und ermöglicht es Ihnen, Stresssituationen ruhiger und fokussierter zu begegnen. Sie erlangen die Fähigkeit, in hektischen oder belastenden Momenten schneller wieder klare Gedanken zu fassen und gezielt zu handeln.
Diese emotionale Resilienz zeigt sich in Ihrer Reaktionszeit auf Krisen, einer geringeren Anzahl an stressbedingten Fehlern und einem höheren Maß an Arbeitszufriedenheit. Eine geringere Abwesenheitsquote aufgrund von stressbedingten Erkrankungen wäre ein weiteres Zeichen für die Wirksamkeit dieser Maßnahme.
4. So geht´s weiter - Nächste Schritte für mehr FührungsKRAFT
Sind Sie bereit, Ihre FührungsKRAFT auszubauen?
Starten Sie noch heute: Wenden Sie die oben genannten Impulse in Ihrem Arbeitsalltag an und erleben Sie positive Veränderungen in Ihrem Team.
Lesen Sie weiter: Vertiefen Sie Ihr Wissen mit unseren weiteren Blogartikeln in der FührungsKRAFT-Reihe.
„Expertise trifft Effizienz – erstellt von gemba.austria, unterstützt durch KI.“






